Rückblick

Bücher Markt in Imst

Wir haben aus der Auflösung einer Schulbücherei an die 2000 Bücher geschenkt bekommen.
Diese wollen wir um freiwillige Spenden am Weihnachtsmarkt in Imst abgeben.
Wir sind nun an jedem Samstag von 14 Uhr bis 18 Uhr vor dem neuen Pflegeheimheim in der Oberstadt vertreten.
Gestartet haben wir diese Aktion bereits letzten Samstag und konnten trotz mäßiger Besucherfrequenz, an die € 200.- sammeln.
Letzten Samstag konnten wir ebenfalls leider nur sehr wenige Besucher verzeichnen, und konnten an die € 70.- sammeln.
Am Samstag den 10.12.2011 konnten wir einen Umsatz von ca. € 220.- erzielen.(Danke liebe Margreth).
Am Samstag den 17.12.2011 konnten wir einen Umsatz von € 120.- erzielen.
So haben wir mit unserer Aktion insgesamt einen Gewinn von € 416,09 erzielen können.

Diesen Betrag werden wir voraussichtlich für den nächsten Kleidertransport nach Ungarn/Rumänien im Frühjahr verwenden.
Vielen, vielen Dank an alle Mithelfer, Interessenten und Spender.

Ein großes Dankeschön auch an das Pflegeheim Gurgltal(Danke liebe Andrea und Peter), das uns den Stand und auch sonst alles kostenlos zu Verfügung gestellt hat.


Hier noch einige Fotos

Details über die Projekt - Abrechnung erhalten Sie hier






 

Danke liebe(r)

Abschlussbericht über die Sammelaktion für Menschen in Not in Ungarn und Rumänen im November 2011

Wir vom SimpleHelp Team (Christian Schatz und Klaus Föger) starteten am Donnerstag den 1.12.2011, und waren am Samstag wieder zurück.
Wir konnten ca. 120 Schachteln mit warmer Kleidung, Schuhen, Spielsachen, Verbandszeug, eine Wäscheschleuder, Spielsachen, Kinderwägen, Mehl, Zucker und Schokolade laden.
Wir legten in 3 Tagen an die 1950 Kilometer zurück. Wir hatten optimale Straßenverhältnisse und nur einen kurzen Stau hinter Budapest.
Wie schon berichtet, beschränkten wir unsere Aktion auf die Menschen in Ungarn, da wir von Rumänien keine Antwort mehr erhalten haben.
Jedoch in Ungarn, vor allem in Jászalsószentgyörgy war der Bedarf an Kleidung und Schuhen sehr groß.
Unsere Tünde ist sehr glücklich, da sie nun, die von ihr betreuten Menschen mit warmen Sachen versorgen kann.
Sie wird auch kleine Weihnachtspakete mit Kleidung und Spielsachen, für die Kinder vorbereiten.
Von dort ging es Richtung Norden zu Sr. Dorothea in Gyöngyösoroszi.
An dieser Stelle überbringen wir ein „herzliches Dankeschön“ von Tünde und Sr. Dorothea im Namen aller Bedürftigen. Wie Sie uns berichteten und wir auch feststellen konnten, helfen die warmen Sachen sehr, um die kalte Jahreszeit leichter zu überstehen. Wir können Ihnen nur noch einmal bestätigen dass es dort eiskalt ist. Ihre Sachen werden insgesamt mehr als 1000 Personen erreichen.
Dies war nun der dritte „Besuch“ bei Tünde und Sr. Dorothea.
Hilfe von den Beiden gibt es immer, aber immer mit dem Bemühen keinen Neid zu erzeugen. Dass dies nicht einfach ist kann sich sicher Jeder vorstellen.
Dass hier wirklich mit sehr viel respektvollem Einfühlungsvermögen, liebevollem Einsatz und intelligenter Effizienz unterstützt wird möchten wir an dieser Stelle noch einmal unterstreichen.
An dieser Stelle auch ein großes Dankeschön an Tünde und Sr. Dorothea für ihren vollen Einatz.
Von Gyöngyösoroszi ging es dann über Wien wieder retour nach Tirol.

Wir haben noch an die 80 Schachteln an Sachen, und einen Überschuss von € 207.-, welchen wir dann für die nächste Fahrt (Februar/März 2012) verwenden werden. Details werden wir rechtzeitig auf unserer Seite bzw. mittels Newsletter und Inserat auf tt.com bekanntgeben.

Vielen, vielen Dank für eure Spenden, vor allem Danke für euer Engagement und Mitgefühl, im Namen der bedürftigen Menschen in Ungarn.

bis bald
Euer SimpleHelp Team

Hier noch einige Fotos

Hier gehts zur detaillierten Abrechnung dieser Aktion

 

Ergebnis der Sammelaktion Ungarn Rumänien 2011

Vielen, vielen Dank für die zahlreichen Spenden.
Die Sachen sind durchwegs sehr gut und sauber, und auch größtenteils gut sortiert(Danke).
Danken möchten wir vor allem aber für Ihr Mitgefühl und Engagement, das wir im Zuge der Sammlung erfahren durften.
Am Anfang ist die Sammelaktion etwas langsam angelaufen, aber jetzt gegen Ende nahezu explodiert.
So haben wir nun Schätzungsweise 198 Schachteln, und an die € 705.- zusammengebracht.
Da wir nicht alles Platz haben, bringen wir vorerst hauptsächlich Wintersachen nach Ungarn.
Den Rest und die Sommersachen lagern wir in der Zwischenzeit(wir wissen zwar noch nicht genau wo, aber wir werden eine Lösung finden).
In nächster Zeit aber spätestens im Frühjahr werden wir noch einmal eine Aktion starten.
Da ich mit Rumänien keinen Kontakt mehr zustande bekommen habe, fahren wir diesmal nur nach Nordost Ungarn, da wir vor allem in Jászalsószentgyörgy großen Bedarf haben. Ich hoffe Sie sind mit dieser Abänderung alle einverstanden(Die eingesparten Fahrtkosten werden wir in Mehl, Zucker, und Schokolade umsetzen).
Christian Schatz und Klaus Föger starten am Donnerstag nach Ungarn.
Voraussichtlich werden wir 4-5 Tage unterwegs sein. Wir werden unsere „Reise“ umfangreich dokumentieren und dann Mitte Dezember auf unserer Website präsentieren.
Nochmals vielen Dank und bis bald auf unserer Seite, Ihr SimpleHelp Team

 

Sammelaktion für Menschen in Not in Ungarn und Rumänen im November 2011



Zsoldiné Gonda Tünde aus Jászalsószentgyörgy in Ungarn bittet uns dringend um warme Sachen für Kinder

 





Brief von Zsoldiné Gonda Tünde

 

Die kalte Gegend

Wir fahren Ende November wieder mit dem Fiat Ducato und einen Anhänger, nach Ungarn und Rumänien. Einen Besuch bei Tünde in Jászalsószentgyörgy/Ungarn haben wir schon eingeplant.
Wie in den letzten Jahren sammeln wir jetzt wieder vor allem warme Sachen für Kinder (Pullover, Jacken, Jeans, Decken, Winterschuhe, Mützen, Socken, Handschuhe, Bettüberzüge, usw.).
Es können aber natürlich auch Sachen für Erwachsene und Sommersachen sein. Wir haben für ca. 130 Schachteln Platz.
Bitte wenn möglich in Bananenschachteln (bekommt man auf Nachfrage in allen Geschäften geschenkt) verpacken, und kurz anschreiben (Artikel und ungefähre Altersangabe).
Weiters wollen wir auch wieder Spielsachen (Plüschtiere, Lego, usw.) mitnehmen. Diese sollten jedoch nicht zu groß und nicht zu sperrig sein.
Alte Wäscheschleudern sind sehr gefragt, da die Kleider in den Wohnräumen getrocknet werden, und somit eine zu hohe Luftfeuchtigkeit (Schimmelbildung) vermieden werden kann.

Bitte achten Sie darauf dass die Sachen sauber und funktionstüchtig sind!

Wenn wir die Sachen bis dorthin bei Ihnen lagern können und zu gegebenen Zeitpunkt dann abholen können, wären wir sehr froh, da wir immer noch kein geeignetes bzw. ausreichendes Lager haben.

Gerne nehmen wir auch Geldspenden entgegen, da die reinen Transportkosten (Diesel und Mautgebühren) ca. € 300.- bis € 400.- betragen ( ca. € 3 pro Schachtel).
Sollten wir mehr Geldspenden erhalten, können wir wie in den letzten Jahren, wieder Mehl und Zucker mitnehmen, da diese Grundnahrungsmittel in Österreich meistens billiger sind als in Ungarn oder Rumänien.

Wir werden das Sammelergebnis auf unserer Webseite stets aktuell halten.
Den Bericht und die Fotos werden wir dann im Dezember auf unserer Webseite veröffentlichen.

Vielen, vielen Dank im Voraus





Bitte klicken Sie unten auf das Logo um mit uns Kontakt aufzunehmen

 

Japan März 2011

Momentan sind wir etwas ratlos was wir tun sollen.
Die Medien in Österreich berichten hauptsächlich über die atomare Katastrophe in Japan, und ob es auch uns betreffen könnte.
Meldungen über die menschlichen Tragödien die sich in Japan momentan und in nächster Zukunft abspielen, werden nicht wirklich behandelt.
Bitte postet eure Meinungen und Ideen in unserem Forum wie wir unterstützen können.

Wir versuchen in den nächsten Tagen zumindest "hilfsreiche" Links auf unserer Seite zu Verfügung zu stellen, um über die Geamtsituation mehr Informationen zu bekommen.
Manchmal ist ewas Werbung vorgeschalten.

http://at.wetter.tv/de/japan
http://www.cnn.com/
http://www.spiegel.de/video/video-1114638.html
http://galleries.heraldtribune.com/?id=334173#http://spotted.heraldtribune.com/images/100047/photos/2011/03/11/zoom/2260053.jpg

 

Ungarn November 2010

Abfahrt bei Mama und Papa

Da ich geplant hatte nach Wien zu fahren um meiner Schwester bei ihren Renovierungs - arbeiten zu helfen, entschloss ich mich kurzfristig nach Ungarn zu fahren. Der Bus war zwar nur halb voll, aber die Fahrt nach Wien und retour hab ich somit einsparen können. So habe ich die im Laufe des Jahres gesammelten Sachen von schon fixen "Zulieferern" mit nach Ungarn genommen. Eine innerhalb von 24 Stunden eingeleitete Sammelaktion im Verwandten- und Bekanntenkreis von meiner Frau und mir, erhöhte das Transportvolumen wesentlich. Vielen, vielen Dank für die schönen warmen Sachen.




 

Erste Station Gyöngyösoroszi (Ungarn):
Mein zweiter Besuch bei Schwester Dorothea. Sie berichtete mir dass es wie immer am Monatsende, Engpässe in der Nahrungsversorgung gibt. Dies steigert natürlich auch das Agressivitätspotenzial der Menschen. So wird in den dringenden Fällen natürlich geholfen, immer aber unter Bedachtnahme keinen Neid zu erzeugen. Dass dies nicht einfach ist kann sich sicher Jeder vorstellen. Ich kann nur wiederholen dass hier wirklich mit sehr viel respektvollem Einfühlungsvermögen, liebevollem Einsatz und intelligenter Effizienz unterstützt wird.

 

Zweite Station Jaszalsoszentgyörgy (Ungarn):
Mein zweiter Besuch bei Tünde - Zsoldine. Hier kam ich unerwartet an und ich konnte im Pfarrhaus niemanden antreffen. Nach kürzester Zeit konnte ich mit Hilfe eines jungen Mannes telefonisch mit Ihr Kontakt aufnehmen. Zehn Minuten später haben wir uns im Widum getroffen, und die Sachen abgeladen. Da wir keine gemeinsame Sprache haben, haben wir uns etwas mit Händen und Füßen unterhalten. Ich habe auf jeden Fall mitbekommen dass hier aktive Unterstützung geleistet wird. Ich bin jedenfalls froh dass wir Tünde - Zsoldine bei Ihrer Arbeit unterstützen können.

 

Ich kann euch nur sagen dass es dort jetzt schon sehr kalt ist, bedingt durch den ständigen, bissigen Wind.
Daher nocheinmal vielen, vielen Dank für die vielen warmen Sachen.
Diese Aktion wurde zu 100% von SimpleHelp finanziert.

Sammelergebnis für Haiti Sept. 2010

Wir konnten bis Ende 2010 € 938,29 über ADRA nach Haiti senden.

Vielen, Vielen Dank allen Spendern und allen Sammlern!!!





Spendenbescheinigung von ADRA

Spendenaufruf Nr. 2 für Haiti

Professionelle Wasseraufbereitung und
medizinische Erstversorgung, ist momentan
sicher etwas vom Wichtigsten für die Erdbebenopfer in Haiti.
Aus diesem Grund haben wir uns entschieden, die österreichische Hilfsorganisation "Adra", mit Ihren Spenden zu unterstützen.
Diese Hilfsorganisation ist seit über 30 Jahren in Haiti aktiv tätig, und Spezialist in Sachen Wasseraufbereitung und medizinische Erstversorgung.

So kann man zum Beispiel mit
5 Euro 150 Liter Wasser keimfrei und somit trinkbar machen
30 Euro die medizinische Erstversorgung von 30 Personen sichern
60 Euro die Grundnahrungsmittel bereitstellen, die einer Familie für 3 Wochen das Überleben sichern
100 Euro die durchschnittliche chirurgische Versorgung einer verletzten Person finanzieren

Daher ist gerade jetzt jeder Spender und jeder Euro sooo wichtig!
Bitte sammeln und spenden Sie für diese Menschen in größter Not!

Bitte lesen hier mehr über "Adra" und spenden Sie direkt

oder spenden Sie auf unser Konto

Name: "Simplehelp" Verwendungszweck: Haiti 2010
Kontonummer: 510063406
Bankleitzahl: 60.000
Bank: P.S.K. (Postsparkasse)

Wir leiten Ihre Spende an "Adra" weiter

Aktuelle Spendenliste

Ausdruck von Spendenlisten und Visitenkarten

 

Aktuelle Berichte

Ein Video mit einer etwas längeren Ladezeit bitte um etwas Geduld
http://v.youku.com/v_show/id_XMTQ3ODI0OTUy.html

Liveradio aus der Karibik
http://www.onecaribbeanradio.com/
http://radiotime.com/station/s_13521/Signal_FM_905.aspx

November 2009 Projekt inSrilanka eingestellt

Endlich hat es in dieser Region geregnet. Daher ist die Situation der Leute momentan nicht aussichtslos.
In erster Linie ist die rasche Veränderung des Klimas ausschlaggebend für diese Notsituationen.
Eine längerfristige Lösung, für die Speicherung bzw. Regulierung und Sicherung der Wasserversorgung für das ganze Jahr über in diesem Gebiet, ist in Zukunft unbedingt notwendig.
Wenn wir konkrete Informationen über Kosten und Ausmaß für die benötigte Unterstützung haben, werden darüber berichten.
In der Zwischenzeit werden wir bei einer wiederholten akuten Notsituation zu Spenden aufrufen.

November 2009 Wassertanks für Srilanka

Die Gebiete um Siyambalanduwa, Monargala und Ampara (http://maps.google.de/maps?ll=6.9766972,81.510138&z=9&t=h&hl=de ) sind schwerstens von der Trockenheit betroffen.
Bereits das zweitemal in diesem Jahr ist der erwartete Regen ausgeblieben, sodass die Felder komplett zerstört sind und keine Ernten demnächst zu erwarten sind.
Auch der grosse Menik Fluss ist am austrocknen.
Wasser wird in Tankfahrzeugen täglich geliefert, und in kleinen Mengen teuer verkauft.
Mit Wassertanks (zwischen 200 und 1000 Liter) könnten mehrere Familien gleichzeitig, kostengünstiger versorgt werden.
Vor allem können dann auch ältere, behinderte und andere unselbständige Menschen mit dem Notwendigsten, einigermaßen versorgt werden.
Mr. Wasantha ist momentan dabei in diesen betroffenen Gebieten zu recherchieren, und mit den Betroffenen und zuständigen Behörden Kontakt aufzunehmen.
Details über Einsatzgebiete, Kosten u.s.w. werden wir in den nächsten Tagen veröffentlichen.
Momentan denken wir an ein Volumen von € 1500 bis € 3000. Damit können wir für ca. 1000 bis 2000 Menschen die tägliche Not wesentlich lindern.
Über bessere Lösungen (zB. betonierte Zu und Abwasserkanäle für Reis - und Gemüsefelder, Instandsetzung von Dämmen , Zisternen und Brunnen u. ä.) diskutieren wir bereits .
Für die Wartung und Reinigung bzw. Instandhaltung der größeren Tanks werden Verantwortliche ausgesucht.
Wenn eine Lösung für eine permanente Wasserversorgung in diesen Gebieten erreicht wird, können diese Tanks für die Regenwassergewinnung eingesetzt werden.

Mai 2009 Srilanka

Klaus Föger war im Mai im Süden von Srilanka unterwegs. Auf seiner Tour lernte er Mr. Wasantha Rathnayake aus Matara kennen.
Mr. Wasantha ist seit 10 Jahren politisch- und religionsunabhängig, sozial tätig. In dieser Zeit hat er die Verteilung ausländischer Hilfe koordiniert und organisiert.
Es ist nicht leicht in Srilanka einen "freien" Mitarbeiter zu finden. Es wird viel aus dem Aus - und Inland unterstützt, jedoch spielen politische Motive die Hauptrolle.
So ist Mr. Wasantha immer auf der Suche nach den Bedürftigsten und leistet Hilfe an der Basis.

Einem ca. 40 jährigen Mann aus Matara wurden von einem Zug ein Arm und ein Bein abgetrennt. Wir besuchten ihn im Krankenhaus.
Von all den Bedürftigen behandelteten wir ihn vorrangig, da ein Rollstuhl für ihn und seine Familie eine Basis zum Leben darstellt. Daher kauften wir einen Rollstuhl (RS 15000 ca. € 100).

Weiters besorgten wir einer Familie 2 Mosquitonetze, einen Kochtopf und 5 kg Reis.
Diese Familie bewohnt in Dickwella mit Oma, Opa und einem jungen Ehepaar mit Baby (ca. 1 Jahr alt) eine Lehmhütte mit undichtem Dach, ohne WC und Waschgelegenheit.
Geschlafen wird mit einer Matte auf dem Lehmboden. Kosten (RS 2500 ca. € 17).

 

Februar 2009 - Ungarn Rumänien

Nach ca. 20 Tagen Sammlung, Sortierung (Danke liebe Ruth) und Beladung, konnten wir (Frank Posch und Klaus Föger) am 6. Februar endlich in die "kalte Gegend" starten. Wir waren 9 Tage unterwegs, und legten ca. 3300 Kilometer zurück.
Die gespendeten Sachen waren zur Gänze sehr gut und sauber. An dieser Stelle noch einmal vielen herzlichen Dank im Namen der Empfänger in Ungarn und Rumänien.
Der „Ducato“ von Klaus und der ausgeliehene Hänger von „ Willi Heusser aus Imst“ (danke!!!) waren „Proppen-voll“. Wir hatten warme Kleidung, Spielsachen, Waschmittel, Bettzeug, Computer, Kinderwägen, Wäscheschleudern und noch vieles mehr an Bord.

 

Durch Andrea Beran spontan angelegte Sammlung in Imst, konnten wir auch eine beachtliche Summe an Bargeld mitnehmen. DANKE!!!
Damit haben wir in Österreich 120 Kilo Mehl und 40 Kilo Zucker gekauft (Ist in Österreich billiger!).
In Gyöngyösoroszi konnten wir etwas Bargeld für die Besorgung weiterer Lebensmittel sehr gut investieren.
Die restlichen € 272.- belassen wir in der Zwischenzeit auf unserem Spendenkonto, und werden anschließend die Abrechnung präsentieren.

 

Kinder mit Sr. Dorothea

Gyöngyösoroszi in Ungarn: unsere erste Station.
Gyöngyösoroszi liegt mitten auf dem Land ca. 86 km nordöstlich von Budapest. Hier hatte Klaus bereits vorher telefonisch Kontakt mit Sr. Dorothea Schauerte vom Orden "Zum guten Hirten" aufgenommen. Sie und Ihre Mitschwestern, Georgette, Rita und Regina betreuen hier ca. 600 Zigeuner. An dieser Stelle möchten wir erwähnen, dass laut Sr. Dorothea, das Wort "Zigeuner" weder für die Zigeuner selbst, noch für die Menschen in Ungarn und Rumänien eine negative Bezeichnung einer Bevölkerungsschicht darstellt. Da die meisten nicht wissen ob sie nun Roma oder Sinti sind, bezeichnen sie sich selber als "Tzigana" und sind auch stolz darauf.
Sr. Dorothea setzt sich auf sehr persönliche Art für das Wohlergehen und die soziale Entwicklung der Zigeuner ein. Sie macht zB. mit den Frauen einfache Verträge über die Benutzungsdauer bzw. Weitergabe der dringend benötigten Wäscheschleudern und Kinderwägen, um somit eine möglichst effiziente Nutzung zu erreichen. Weiterns betreuen und unterstützen die Schwestern momentan 23 Zigeunerkinder. Dies beinhaltet ein gemeinsames Mittagessen und die Schulbetreuung inklusive einer Stützlehrerin und viele weitere Beschäftigungen in verschiedenen Workshops.

 

Sie bekommt jetzt eine Wäscheschleuder

Einmal in der Woche ist für die Zigeunerfrauen kreatives Werken angesagt. Dies wird sehr gut angenommen und es kommen nun schon bis zu 15 Frauen regelmäßig zu dem Treffen. Die in Handarbeit hergestellten, wirklich schönen Sachen wie Dokumentenmappen, Kerzen, bemalte Gläser, Läufer usw. werden verkauft. Mit dem Erlös werden wieder neue Materialien zum Handarbeiten eingekauft. (Eventuell wäre dies ja auch ein persönliches Geschenk für Ihre Freunde, Mitarbeiter oder Kunden) Weitere Informationen zu den Produkten finden Sie hier: Simplehelp-Shop
Die Verteilung unserer angelieferten Hilfsgüter wird von den Schwestern in den nächsten Wochen, je nach Bedarf im Pfarrhof vorgenommen. Dies hat den Vorteil, dass jeweils nur 3 bis 4 Familien auf einmal vorgelassen werden, um so den Überblick behalten zu können. Hier wird wirklich mit sehr viel respektvollem Einfühlungsvermögen, liebevollem Einsatz und intelligenter Effizienz unterstützt. Da geht was weiter!!! Bravo!!!

 

Frank und Ing. Johann Lang in Cidreag

Cidreag in Rumänien:Unser zweite Station.
Hier wussten wir vorerst nur, dass es in diesem Dorf nahe an der ukrainischen Grenze große Not gibt.
Um uns einen Eindruck zu verschaffen fuhren wir kurz durch das Zigeunerdorf und sogleich kamen dutzende neugierige Menschen aus allen Häusern auf die Straße gelaufen. Wir entschlossen, dass es wohl besser sei auch hier die Verteilung der Hilfsgüter ein wenig zu organisieren.
In Cidreag wurde eine eigene Gemeinde gegründet, die aus ca. 600 Zigeunern besteht. Diese Zigeuner-Siedlung wird von 6 sogenannten "Weisen", vom neuen Gemeindeamt aus verwaltet. So klopften wir, beim etwas außerhalb des Dorfes gelegenen Gemeindeamt an. Nach ein paar Sätzen Konversation auf Englisch, erklärte uns Ing. Johann Lang, der Geologe dieser Gemeinde, dass wir ruhig deutsch mit ihm sprechen könnten, denn er stammt aus einer "Donauschwaben" Familie.

 

Klaus Ing. Johann Lang & Joan

Der Ingenieur setzte auch gleich alle notwendigen Hebel in Bewegung und es dauerte nicht lange bis „Joan“, der Bürgermeister und Organisator der Zigeuner, kam und uns freundlich vermittelte, dass es besser wäre, wenn wir Ihn das nächste Mal vorher informieren würden, damit er die ganze Verteilung ordentlich und in Ruhe organisieren könne.
Trotz unseres überaschenden Besuchs, waren alle sofort sehr engagiert und es dauerte nur ca. eine Stunde bis er zusammen mit einer Gemeindebediensteten die extra für die Betreuung der Zigeuner angestellt ist, eine Liste der hilfsbedürftigsten Familien mit Anzahl der Kinder erstellt und alles notwendige organisiert hatte.
Anschließend fuhren wir im Konvoi mit Polizeibegleitung, Betreuerinnen, dem Bürgermeister und Ing. Johann Lang in das Zigeuner-Dorf.

 

Abladen in Cidreag

Hier erwarteten uns schon an die 50 Leute mit staunenden Augen. Zusammen mit einigen von ihnen hatten wir schnell abgeladen. Joan und die beiden Mitarbeiterinnen begannen sofort vor zu sortieren. Sie beschlossen, dass sie für die Kinder Komplettpakete (von Schuhen bis zur Mütze) anhand ihrer Liste vorbereiten werden, um diese dann in der Schule zu verteilen.
Hier haben wir auf jeden Fall auch ein gutes Gefühl, dass gerecht und effizient verteilt wird.
Ing. Johann Lang hat uns dann noch freundlicherweise eingeladen bei ihm zu Hause zu übernachten (Vielen Dank für die großzügige Gastfreundschaft!!!).

 

In den Bergen in Nordrumänien

Am nächsten Tag haben wir eine Erkundungstour durch die Berge von Nordrumänien gemacht. Eine sehr schöne und interessante Gegend. Wir haben uns zwar nirgends lange aufgehalten, haben aber den Eindruck gewonnen, dass es den Leuten hier verhältnismäßig gut geht. In dieser Region spielt sich vereinzelt sogar etwas Tourismus ab und auch die Bauernhöfe und Felder schauen recht gepflegt aus.

 

Zsoldine und Frank

Jaszalsoszentgyörgy in Ungarn: war die letzte Station dieser Reise.
In Szolnok / Ungarn erkundigten wir uns in einem Mensa-Restaurant, wo denn eventuell Unterstützung gebraucht wird. Volltreffer! Sofort traten die hiesigen „Buschtrommeln“ in Aktion, und eine Stunde später konnten wir im 30 Kilometer entfernten Jaszalsoszentgyörgy, unsere letzte Ration der Hilfsgüter (auch noch ein guter Schub), abladen. An dieser Stelle sei erwähnt, dass wir den Eindruck haben, dass die Ungarn und Rumänen sehr freundlich, hilfsbereit und bemüht sind den Zigeunern Hilfe zukommen zu lassen. Unsere Kontaktperson in diesem Dorf war Tünde Zsoldine, eine junge Ungarin. Sie kümmert sich um die Zigeuner und betreibt im hiesigen Pfarrhaus eine Versorgungsstation bestehend aus Küche, Esszimmer, einem Raum mit Dusche, Waschmaschine und Bügeltisch und einem gemütlichen Gemeinschaftswohnzimmer mit Fernseher. Da Sie ausschließlich Ungarisch sprach, war die Konversation zwar etwas schwierig, aber auch hier sind wir uns sicher, dass Zsoldine sehr gewissenhaft darauf achtet, dass die Sachen dort hin kommen wo sie auch wirklich gebraucht werden. Nach ca. 15 Minuten traf bereits der erste Zigeuner ein und hat uns mit strahlendem Gesicht vielmals für die unerwartete Hilfslieferung gedankt.



 

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